Bei Sonnenschein - reges Treiben zum Tag der offenen Tür im Folklorehof

Der Schnitzverein Grüna hatte auch im Jahr 2017 wieder zum Tag der offenen Tür im Folklorehof eingeladen. Der Gesangsverein Grüna/Mittelbach eröffnete im Innenhof die Veranstaltung.

Die Besucher konnten die große Wirkungspalette des Vereins über die Bereiche von Holzschnitzen und -drechseln, Klöppeln und Malen in Augenschein nehmen und hautnah erleben.

Vereinsleben   Vereinsleben

Peter Schmidt beim Kettensägen und Andrea Schmidt bei “Bildhauerarbeiten”

Wohl allen Besuchern, vor allem den Kindern sind wohl die von Peter Schmidt mit der Kettensäge gestalteten Figuren bekannt.

Vereinsleben

Die Mitglieder des Schnitzvereins standen für die Besucher bereit, interessierende Fragen zu beantworten und manch ein Geheimnis ihres Wirkens preiszugeben.

Viele Ausstellungsstücke konnten unter Augenschein genommen und wohl auch einmal angefasst werden.

Daneben gab es Vorführungen und Animationen zum Thema Yoga.

Für die vielseigen Abwechslungen der Kinder sorgten die Märchenoma Susi sowie die Animationen der Malstraße.

Vereinsleben Bernd Suffner und sein kreatives Werk

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      Die Schnitzerstube                                                        

v  Jürgen Zschill im Drechselraum  

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Immer wieder bestaunt - die Fingerfertigkeit unserer Klöpplerinnen Heidi und Helga Uhlig

Fotos: Regina Weber

Der Schnitzverein Grüna e.V. verabschiedet Günter Korb

Für den Schnitzverein war die Freude beim diesjährlichen Grillabend am 03.08.2017 getrübt, denn die Mitglieder des Schnitzvereins hatten sich von einem wohl erfahrendsten und fähigsten Holzschnitzer zu trennen. Günter Korb prägte über viele Jahre das Leistungsniveau des Schnitzvereins, das zu den alljährlichen Schnitzausstellungen im Folklorehof Grüna zu bestaunen war. In den letzten Jahren bemühte er sich, wie auch Heinz Müller, den Kindern und Jugendlichen die traditionelle erzgebigische Holzschnitzerei zu vermitteln. Der Weggang von Günter Korb, begründet mit seinem Umzug aus Grüna, wird im Schnitzverein eine schmerzliche Lücke hinterlassen.

Wir wünschen Günter Korb und seiner Ehegattin alles Gute und noch viele Jahre persönliches Wohlergehen.

Vereinsleben

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Für den Schnitzverein Grüna

Der Vereinsvorstand

 

Fotos: Regina Weber, Heinrich Hirsemann

Willkommen zum Folklorehoffest 2017

Der Schnitzverein Grüna hatte auch in diesem Jahr wieder zum Folklorefest in den Folklorehof eingeladen. Bei herrlichem Sommerwetter bot sich den Gästen ein malerisches Ambiente. Für die musikalische Unterhaltung sorgten vormittags die Meinersdorfer Musikanten mit ihrer Blasmusik und nachmittags erklangen zünftige Handwerkslieder, die von „Hans Spielmann & Gespielin“ vorgetragen wurden. Anschließend übernahm die Irish Folk-Band The Cluricaune die musikalische Unterhaltung.

Die Gäste konnten auch in diesem Jahr wieder traditionelles Handwerk hautnah erleben. So beim Schmieden von Eisen und beim Spinnen am Spinnenrad durch die Schmidt’s aus Leisnig. Bernd Müller aus Landwüst gab den Gästen Einblicke in die Tätigkeit früherer Seilerei.

Zum Folklorefest gehört aber auch immer, dass handwerkliche Produkte und einige Textilien und Lederwaren an Ständen angeboten wurden.

Für das Wohlbefinden der Gäste sorgten Andrea und Peter Schmidt an der Theke der Scheune und Heinz de Witt grillte leckere Bratwürste.

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Bilder: Regina Weber

 

 

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Nachruf

Am 11.März 2017 verstarb unser langjähriger Vereinsvorsitzender und zuletzt künstlerischer Leiter des Schnitzvereins Grüna e.V. im Alter von 87 Jahren.

Der Schnitzverein Grüna bedankt sich bei Roland Nestler für sein unermüdliches Bemühen um die Pflege und Weiterentwicklung des in Grüna beheimateten volkstümlichen Schaffens. Dank seiner Initiativen und seines unermüdlichen beispielhaften Wirkens wurde die Holzgestaltung in den Bereichen Schnitzen, Drechseln und Intarsien aber auch das Aquarellmalen auf ein beispielhaftes hohes Niveau geführt. Sein Wirken war stets darauf gerichtet, die Vereinsmitglieder zu animieren, durch ihr eigenes Schaffen sich selbst Freude zu bereiten und mit niveauvollen Werken auf Ausstellungen aufzuwarten.

Nach seinen Entwürfen entstand die über 12m große Weihnachtspyramide auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt, die 1986 erstmals angeschoben wurde, und die künstlerische Innengestaltung des ehemaligen Kulturhauses Grüna. Aber auch unseren Folklorehof Grüna, der Heimstätte unseres Schnitzvereins, verdanken wir Roland Nestler. Als Architekt und Designer führte er ehrenamtlich alle Entwurfs- und Ausführungszeichnungen durch und übernahm  auch die Bauleitung bis zur Fertigstellung. 

Mit Roland Nestler verlieren wir einen beispielhaft agilen, aber auch mahnenden Künstler.  

Wir werden in seinem Gedenken die ihn prägende volkskünstlerische Arbeit und ihre Ausstrahlung fortsetzen. 

Der Vorstand

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Kinder- und Jugendschnitzgruppe des Schnitzvereins feiert Weihnachten

Die Kinder- und Jugendschnitzgruppe schließt das  Jahr 2016 mit einer zünftigen Weihnachtsfeier ab. Dazu hatten Heinz Müller und Günter Korb, die Ausbilder der Gruppe, eingeladen und zusammen mit Edith Friebel die Tafel festlich vorbereitet.

Günter Korb ließ es sich nicht nehmen, mit seinem Akkordeon die Feier musikalisch zu untermalen.

Bilder: Dieter Biller

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Grünaer Weihnachsmarkt

Am zweiten Advent hatte traditionsgemäß wieder der Schnitzverein zum Weihnachtsmarkt im Folklorehof eingeladen. Für ein buntes Programm sorgten bereits am Sonnabend DJ Lutz Neubert, der Posaunenchor Grüna, der Integrationshort und die Singgemeinschaft Mühlau.  An den geschmückten Ständen boten Händler ihre Waren an und viele Grünaer und ihre Gäste konnten sich noch für Weihnachtsgeschenke inspirieren lassen. Zur Freude der vielen Kinder verteilte auch der Weihnachtsmann kleine Geschenke. Auch diesmal nutzten Grünaer Vereine den Weihnachtsmarkt im Folklorehof, um sich zu präsentieren.

Am Sonntag empfing der Weihnachtsmarkt die Gäste mit Musik von DJ Fliegenpilz und nochmals mit dem Posaunenchor. Später übernahm die Rasselbande des AWO Horts das Programm und danach folgten Aufführungen  vom AWO Kinderhaus Baumgarten.

An beiden Tagen konnten die Besucher des Weihnachtsmarkes noch einmal die Ausstellung des Schnitzvereins besuchen und Zeugnisse des Wirkens der Holzschnitzer und-drechsler sowie der Klöpplerinnen und der Maler bestaunen. Obwohl in diesem Jahr die Ausstellung nur an fünf Tagen geöffnet hatte, wurden doch über 800 Besucher gezählt. Der Schnitzverein bot aber auch wieder an beiden Tagen traditionsgemäß in der Hutzenstube und in der Scheune Kaffe und Weihnachtsstollen sowie  Glühwein und weitere Getränke an.

Bilder: Thomas Fritzsche, Regina Weber

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Vorweihnachten im Folklorehof

Es gehört zum 1.Advent zur guten Tradition in Grüna, die Weihnachtszeit im Folklorehof mit dem Pyramidenanschieben einzuleiten.

Mit den Chemnitzer Bläsern und dem Männerchor Rottluff 1839, dem Weihnachtsmann und DJ Langhammer halfen alle Mitwirkenden mit, dass das Anschieben erfolgreich zur Freude der Grünaer und ihrer Gäste gelingen konnte. Wie nun schon seit vielen Jahren eröffnete Roland Nestler die Prozedur des Anschiebens der großen Weihnachtpyramide des Schnitzvereins. Der Schnitzverein sorgte auch diesmal für Bratwürste und Getränke. In der Hutzenstube des Schnitzerhäusels bewirtete der Schnitzverein die Gäste mit Kaffee und Weihnachtsstollen sowie mit Glühwein.

Mit dem Pyramidenanschieben wurden auch die Türen zur alljährlichen Schnitzausstellung geöffnet. Diese Ausstellung zeigt neue und auch wieder gern gesehene Unikate der Holzschnitzer, der Klöpplerinnen und der Maler sowie der Kinder- und Jugendgruppe des Schnitzvereins. Auch Ausstellungsstücke der Drechselfreunde Erzgebirge können unter Augenschein genommen werden.

Die Ausstellung hat an den Adventswochenenden (Sa. und So.) 2. und 3. Advent nachmittags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. In der Hutzenstube werden die Gäste ab 14 Uhr bewirtet.

Bilder: Regina Weber, Bernd Naumann

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Der Schnitzverein feiert sein 85jähriges Bestehen 

Am  19.November feierte der Schnitzverein den 85.Jahrestag seiner Gründung. Roland Nestler, der künstlerische Leiter des Vereins, gab einen kurzen Rückblick in die 85jährige Geschichte des Vereins. Waren es am Anfang vor allem die Schnitzer, die das Wirken des Vereins prägten, kamen im Laufe der Jahre weitere andere Bereiche des volkstümlichen Schaffens in dem Verein hinzu. Heute zählen neben den Holzschnitzern und -drechslern die Klöpplerinnen und Maler sowie die von Heinz Müller und Günter Korb angeleitete Kinder- und Jugendschnitzgruppe dazu.

Die Chamtzer Bossen spielten zu einem fröhlichen traditionellen Hutzenabend auf.

Bilder: Wolfgang Leonhardt, Andrea Schmidt

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Der Schnitzverein bereitet sich auf  die Vorweihnachtszeit im Folklorehof vor

Alljährlich ist das ein wiederkehrendes Ritual für die Mitglieder des Schnitzvereins:

Es beginnt damit, einen Weihnachtsbaum für den Innenhof des Folklorehofes auszusuchen, ihn zu fällen, zu transportieren  und aufzustellen. Während im letzten Jahr der MDR mit seiner Sendereihe „Mach dich ran“ uns dabei behilflich war, mussten wir uns in diesem Jahr selbst darum bemühen. Im Ergebnis unserer Bemühungen schmückt nun eine hübsche Blaufichte unseren traditionsreichen Folklorehof.  

Eine besondere Herausforderung des Vereins besteht darin, die große Weihnachtspyramide des Schnitzvereins aufzustellen. Dazu waren vorbereitende Arbeiten vor allem an dem Antrieb notwendig. Hierbei wurde Jürgen Zschill von den „Drechselfreunden Erzgebirge“ von der Firma BMF Rony Bernstein und der Zahnradfabrik Chemnitz unterstützt.  Dank der Zimmerer Siegfried und Frank Nitzsche und ihrer Technik sowie des Drechselfreundes Reinhard Kuhtz konnte die Pyramide wie gewohnt aufgebaut werden.

Im Schnitzerhäusel des Folklorehofes sind die Vorbereitungen für die Adventsausstellung der Schnitzer, Drechsler und Klöpplerinnen im Vereinszimmer zu treffen. Das betrifft Aufstellen der Tische, Stelen und Regale, um die Ausstellungsstücke des Vereins den Besuchern zugänglich zu machen.

Die Adventsvorbereitungen im Folklorehof werden mit dem Aufstellen einer christlichen Weihnachtskrippe und dem Anbringen von Adventsschmuck abgeschlossen.

Bilder: Regina Weber. Andrea Schmidt

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Mitglieder des Schnitzvereins besuchen Lehrgang an der bekannten Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder in Österreich

Für die Holzschnitzer des Schnitzvereins Grüna ist es stets wichtig, nicht nur das traditionelle Schnitzen weiter zupflegen, sondern auch über den sogenannten Tellerrand hinaus zu Neuem Ausschau zu halten. Dazu helfen Besuche von Schnitzausstellungen, ein Austausch von Erfahrungen mit anderen Schnitzvereinen und die Teilnahme an ausgewählten spezifischen Fortbildungsmaßnahmen.

Diesem Ziel diente z.B. der Besuch der weltbekannten und weltgrößten Schnitzausstellung „UNIKA“  im Jahr 2011 im Grödnertal in Südtirol und der Gedankenaustausch mit den bekannten südtiroler Holzschnitzern.

In diesem Jahr reifte bei unseren Holzschnitzern der Wunsch, einmal ein Wochenseminar an einer namenhaften Schnitz- und Bildhauerschule zu absolvieren. Dazu machten sich Anfang September unsere Schnitzer Peter Schmidt, Uwe Karnal und unsere Schnitzerin Andrea Schmidt auf dem Weg nach Tirol ins schöne Lechtal, nach Elbigenalp, auf. Hier hat die Holzbildhauerei in der Familie Geisler-Moroder eine 400-jährige Tradition. Die heutige Ausbildungsstätte in der  Form der Schnitzschule Geisler-Moroder besteht seit 30 Jahre. Die traditionsbewusste Schule entspricht allen modernen Anforderungen der praktischen und theoretischen Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten des Holzschnitzens. Auch ist für eine gute Unterkunft ist gesorgt.

Hier wird darauf hingewiesen, dass erfahrene Kursleiter Grundwissen und -techniken eines soliden Handwerks vermitteln, das die Basis für die Umsetzung individueller Gestaltungsideen im handwerklichen und künstlerischen Bereich bildet.

Zu einem Wochenkurs mit dem zugehörigen theoretischen Unterricht vom 5. bis 10. September mit Bezeichnung „Schnitzen mit der Kettensäge“ haben sich Peter und Uwe eingeschrieben. Andrea wählte den Kurs „Reliefschnitzen“.

Nachfolgende Bilder: Peter Schmidt

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Schnitzer treffen sich zum traditionellen sommerlichen Grillabend im Folklorehof

Es gehört zur guten Tradition des Vereins, einmal im Jahr die Gemeinsamkeit bei einem sommerlichen Grillabend zu pflegen. Während es bei unseren Zusammenkünften meist darum geht, die förmlichen Voraussetzungen unserer Vereinsarbeit zu planen und in die Tat umzusetzen, so wollen wir an diesem Abend ganz einfach unser Zusammensein beim Grillen feiern.

Die Durchführung dieses Grillabends am 4. August verdanken wir Regina W., die mit viel Engagement das Treffen plante und zusammen mit Dieter B. vorbereitete.

Wie so oft hat Dieter das Grillen bei den Veranstaltungen des Schnitzvereins im Folklorehof übernommen. Während ihm dabei meist Bernd S. unterstützte, half ihm diesmal Lutz P. dabei.

Für eine Überraschung sorgte unsere jüngste Schnitzerin Claudia G., die es sich nicht nehmen ließ, mit ihrem erst sieben Wochen alten Töchterchen uns zu besuchen.

Natürlich wird an einem solchen Abend doch auch letztlich fachgesimpelt und über künftige Vorhaben gesprochen. Aber die Freude über unser Zusammensein bestimmt den sommerlichen lauen Abend.

Bilder: H.Hiersemann, W.Leonhardt

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nochmals MDR Sendereihe - mach dich ran -

 - unsere Klöpplerinnen -

Schon zweimal  stellte der MDR mit dieser  Sendereihe einen  Bezug zum Folklorehof und dem Schnitzverein in Grüna  her.

In der  Sendung vom 29. November 2015 wurde gezeigt, wie die Tagesaufgabe,  eine Tanne zu fällen, sie zum Folklorehof Grüna zu transportieren und dort aufzustellen, erfüllt wurde.  Auch in der Sendung vom 14. Dezember war zu sehen, wie das MDR-Team mit dem Moderator Mario im Folklorehof wieder eine Tagesaufgabe zu lösen hatte. Diesmal ging es darum, einen Holzleuchter nach den Vorgaben des Schnitzvereins zu drechseln. Bei Nichterfüllung des Vorhabens sollte er die große Weihnachtspyramide des Schnitzvereins anschieben.  Da der Moderator diese Aufgabe leider erfüllte war es doch wieder die Aufgabe des Schnitzvereins diese alljährliche Prozession des Anschiebens vorzunehmen.

In der Sendung vom 15. Februar wurde u.a. gezeigt, wie der Moderator Mario eine Strafe aus einer vorangegangenen Sendung einzulösen hatte. Diese Strafe bestand darin, mit einem im Gebirge beheimateten Fanclub des FC Bayern zu einem Fußballspiel im Bus nach München zu reisen. (Es war bekannt, dass Mario überhaupt kein Fan des FCB ist.)

Damit Mario nicht mit leeren Händen zu der Fahrt erscheinen musste, hatte der Kameramann von den Klöpplerinnen des Schnitzvereins das Versprechen erhalten, das Logo des FCB zu klöppeln.   Dieser Aufgabe nahm sich Christa Fiebig an. Sie brachte es fertig, das Logo ohne den üblichen Klöppelbrief in etwa  70 Stunden fertigzustellen. Diese gelungene Arbeit kann nicht hoch genug gewürdigt werden, denn Frau Fiebig ist 84Jahre alt und geht schon über viele Jahre ihrem Hobby nach. Das Logo konnte nun Mario dem Fanclub schenken, das sie begeistert aufnahmen.

Inzwischen gibt es schon Anfragen an die Klöpplerinnen nach einem Klöppelbrief dafür. Vielleicht wird auch das einmal realisiert.

Vereinsleben

Schnitzverein in der Sendereihe „Mach dich ran“ des MDR

Die Sendung am 29. 11. 2015


In der Sendung hatte der Moderator Mario als Tagesaufgabe das Fällen einer Tanne in Burkhardtsdorf, den Transport und das Aufstellen der Tanne als Weihnachtbaum im Folklorehof in Grüna zu lösen.

Ausgangspunkt der Aufgabe war das Bemühen von Frau Knaute aus Burkhardtsdorf, dem Schnitzverein eine zu fällende Tanne aus ihrem Grundstück für den Grünaer Weihnachtsmarkt zur Verfügung zu stellen. Da ihr das nicht möglich war, wandte sie sich mit diesem Anliegen an den MDR.

Diese Aufgabe wurde an einem Tag erfolgreich gelöst. Mitglieder des Schnitzvereins und vieler Grünaer Bürger konnten erleben, dass die Tanne wohlbehalten den Folklorehof erreichte und hier aufgestellt wurde. Nachdem auch noch die Weihnachtsbaumbeleuchtung angebracht wurde, konnte der Schnitzverein im Folklorehof mit den weiteren Vorbereitungen des vorweihnachtlichen Treibens beginnen.

Die Sendung am 14. 12. 2015

    Vereinsleben

Im Taubenschlag (Scheune) des Folklorehofes hatte der Schnitzverein Vorbereitungen getroffen, um dem Moderator Mario Gelegenheit zu geben, eine anspruchsvolle Holzdrechselaufgabe zu erfüllen. Die Vereinsvorsitzende Andrea Schmidt überreichte und erläuterte diese Aufgabe. So sollte Mario in einer vorgegebenen Zeit einen Holzleuchter drechseln. Jürgen Zschill, Hobbydrechsler des Schnitzvereins zeigte, wie eine solche Aufgabe gelöst werden kann. Da diese Herausforderung durch Mario erfüllt wurde, konnte er nur zuschauen, dass das als Strafe gedachte Anschieben der großen Weihnachtspyramide des Schnitzvereins durch den künstlerischen Leiter des Vereins Herrn Nestler vollzogen wurde. Nach mehreren Versuchen dreht sich dann endlich unter dem Beifall der vielen Anwesenden die Pyramide wirklich und auch rechts herum. 

Die Freude der Kinder war groß, als auch endlich der  ersehnte Weihnachtsmann in einem Ponywagen kam und sogar kleine Geschenke verteilte. Mit dem Anschieben der Pyramide wurde aber auch die alljährlich stattfindende weihnachtliche Schnitzausstellung im Schnitzerhäusl des Folklorehofes eröffnet. Der Gesangsverein Grüna – Mittelbach und die Chemnitzer Bläser begleiteten das traditionelle fröhliche Treiben zum 1. Advent.

Baumgartenschule erhielt ein Monument

Am 13.November 2015 versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der Baumgartenschule mit ihren Lehrerinnen vor dem Portal an ihrer Schule.

Alle warteten gespannt auf die feierliche Enthüllung des Holzschnitzwerkes, das dem Namensgeber der Grundschule, dem Grünaer Flugpionier Georg Baumgarten, gewidmet sein soll.

Dazu hatte die Leiterin der Schule Frau Kleinert eingeladen.

Vom Schnitzverein Güna e.V. hatten sich neben der Leiterin des Vereins Frau Andrea Schmidt und Herr Leonhardt sowie Herr Uwe Karnahl vom Vorstand eingefunden. Zusammen mit Uwe Karnahl hatte Peter Schmidt das Monument als eine Kettensägearbeit des Vereins geschaffen.

Obwohl schon manche Kinder der Schule vorher bei den Arbeiten mit der Kettensäge einen Blick darauf riskieren konnten, war es doch schon bedeutsam, nun das fertige Schnitzwerk zu enthüllen.

Nach einer Ansprache von Frau Kleinert und einem Lied der Klasse 4b war es dann endlich so weit: Einige Schülerinnen und Schüler konnten die Abdeckung entfernen.

Uwe Karnahl ließ es sich nun nicht nehmen, die Entstehung des Schnitzwerkes zu erklären und auf die viele Fragen der interessierten Kinder zu antworten.

Als ein kleines Dankeschön der Schule überreichten Karl Schilbach und Gwendolin Windisch selbstgemalte Bilder zum Thema „Fantastisches Flugobjekt“ dem Schnitzverein.

Diese Bilder werden künftig im Schnitzerhäusl des Folklorehofes einen würdigen Platz finden.

Der Schnitzverein hofft mit dem Schnitzwerk dazu beizutragen, dass sich die Verbundenheit der Grünaer  Bürger zu ihrem Flugpionier in die Herzen der jungen Generation einprägen wird.

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Kettensägearbeiten zum Tag der offenen Gärten am 10.10.2015 in der Baumschule Hohenstein-Ernstthal

Peter Schmidt und Uwe Karnahl vom Schnitzverein Grüna e.V. zeigten den interessierten Gästen, welche anspruchsvollen Arbeiten mit einer Kettensäge möglich sind.

Zeugnisse ihres Schaffens:

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Folklorefest am 20.Juni 2015

Aktuelles

Peter Schmidt beim Kettensägen und Bernhard Suffner beim groben Vorschnitzen. Welche Figur soll das wohl werden?

Jürgen Zschill, unser Technischer Leiter, zeigte sein Können beim Drechseln.

Aktuelles

Uwe Karnahl und Peter Schmidt zeigten erstmals ihre anspruchsvolle Kettensägearbeit, die einmal den Eingang der Grünaer Baumgartenschule schmücken soll.

Aktuelles

Heinz Müller, der Leiter der Kinder- und Jugendschnitzgruppe, beim Schauschnitzen.

Aktuelles

Die Dreschflegelgruppe aus Eulendorf zeigte Beispiele ihres Könnens.

 

Grünaer Weihnachten - 2014

eine Rückschau - der Schnitzverein hatte umfangreiche Vorbereitungen zu treffen

Es gehört zu einer guten Tradition der alljährlichen Weihnachtszeit in Grüna und insbesondere im Folklorehof

- das Aufstellen und das feierliche Anschieben der großen Pyramide

- die Eröffnung der großen Schnitz-, Klöppel und Malerausstellung und

- die Eröffnung des Grünaer Weihnachtmarktes.

Aber schon bevor die Weihnachtszeit im Folklorehof begann, wirkten Mitglieder des Schnitzvereins in der Vorweihnachtszeit über Grüna hinaus an verschiedenen Orten, um mit unserem  volkstümlichen Wirken Vorweihnachtsfreuden zu bereiten.

Bereits Ende November wurden im Bauernmuseum in Wyhra (bei Borna) anspruchsvolle Arbeiten unserer Klöpplerinnen zu einer Ausstellung durch Annerose Drechsler präsentiert. Diese Klöppelarbeiten sind noch bis zum 31.Januar zu sehen.

Das Heranführen der Kinder an das erzgebirgische Klöppeln und Schnitzen gilt als ein besonderes Anliegen des Schnitzvereins. Dazu hatten sich Annerose Drechsler und Heinrich Hirsemann Anfang Dezember zur Pablo-Neruda-Grundschule in Chemnitz/Yorkgebiet auf dem Weg gemacht, um bei den Kindern Interesse für das hier beheimatete Klöppeln und Holzschnitzen zu wecken.

Zum Tag der offenen Tür in der Grundschule im Chemnitzer Stadtteil Adelsberg am 14. Dezember gab Wolfgang Leonhardt den Kindern Gelegenheit, beim Holzschnitzen zuzuschauen und selbst einmal das Schnitzmesser zu führen.

Auch zum Chemnitzer Weihnachtsmarkt waren in der Jakobikirche Ausstellungsstücke des Schnitzvereins zu bewundern. Erinnert werden sollte auch daran, dass die große Pyramide des Weihnachtsmarktes die unverwechselbare Handschrift der Grünaer Schnitzer und Drechsler und ihres künstlerischen Leiters Roland Nestler  trägt.

Bevor es soweit ist, dass die große Pyramide des Schnitzvereins im Folklorehof sich drehen kann, werden jedes Jahr viele Anstrengungen nötig.

Da sind Reparaturen und Farbanstriche bei den Figuren und dem Pyramidenaufbau notwendig und der Antrieb sowie die Lager müssen gewartet werden. Jürgen Zschill und Uwe Karnahl hatten mit dem neuen Farbanstich vieler Figuren alle Hände voll zu tun. Eine Herausforderung bedeutet auch immer wieder das fachgerechte und sichere Aufstellen der Pyramide.

Damit das ganze Ensemble Folklorehof eine weihnachtliche Ausstrahlung erhält werden jedes Jahr neben dem umfangreichen Schmücken und Aufstellen des Weihnachtbaums zahlreiche Bemühungen nötig. Dazu geben Andrea und Peter Schmidt die Regieanweisungen und greifen selbst am kräftigsten zu.

In Vorbereitung auf die diesjährige große Schnitzausstellung hatte Uwe Kanahl für eine neue und bessere Beleuchtung des Ausstellungsraumes gesorgt. Die Ausstellung unter der  Überschrift Weihnachtliche Krippe und traditionelle weihnachtliche Schnitzereien schloss auch wieder die Arbeiten unserer Klöpplerinnen, der Maler und Holzdrechsler mit ein.

Ohne die Mithilfe des Heimatvereins und der Freiwilligen Feuerwehr wäre es wohl nicht möglich geworden, den Grünaer Weihnachtsmarkt wieder in der ansprechenden Form aufzubauen.

Während die Organisation der Grünaer Weihnachten im Folklorehof zuerst in der Händen von Steffi  Rudat lag, arbeiteten doch viele Mitglieder des Schnitzvereins bei der Gestaltung der weihnachtlichen Feiern mit. So bei den kulinarischen Angeboten in der Scheune des Folklorehofes und in der Hutzenstube.

Schön, dass auch wieder der Posaunenchor Grüna e.V. die Chemnitzer Bläser, der Gesangsverein Grüna-Mittelbach, DJ Langhammer, DJ Thommy, die Kinder des AWO-Kinderhaus, der "Weihnachtsmann" und viele weitere Akteure mitwirkten.

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Große Weihnachtsausstellung des Schnitzvereins im Folklorehof

Nach der gelungen Krippenausstellung unserer Holzschnitzer und Klöpplerinnen zur Advents- und Weihnachtszeit im vergangenem Jahr in der Jakobikirche Chemnitz (s. Bild) werden in diesem Jahr die Weihnachtskrippen den Mittelpunkt der unserer diesjährigen Weihnachtsausstellung bilden.

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Dazu gehören weitere Zeugnisse des erzgebirgischen Schnitzer-Kunsthandwerks, die mit Liebe und Können hergestellt wurden; wie Pyramiden, Kerzenträger, Lichterengel, Räuchermännel, Nussknacker, Weihnachtsberge und Adventsleuchter.

In Fortführung dieser Tradition der erzgebirgischen Schnitzkunst werden die Anfänge aus der  Kinder- und Jugendgruppe gezeigt. Unter der langjährigen Leitung der Schnitzfreunde Heinz Müller und Günter Korb wird dem Bemühen um den Nachwuchs unseres Schnitzvereins besondere Beachtung geschenkt.

Ausstellungsstücke der Drechsler zeigen, dass diesem einfallsreichen Schaffen wieder mehr Bedeutung zukommt. Jürgen Zschill hat gemeinsam mit den Drechselfreunden „Erzgebirge“ die von Peter Pfefferkorn, der viel zu früh von uns gegangen ist, initiierten  Bemühungen fortgesetzt.

In der Schnitzwerkstatt und im Maschinenraum können die Besucher beim Schnitzen und Drechseln zuschauen und vielleicht auch selbst Interesse an solch eine Freizeitbeschäftigung einmal finden.

Die Klöpplerinnen, die seit Beginn im Verein fachlich und künstlerisch durch Annerose Drechsler angeleitet werden, zeigen  hervorragende Werke ihres Schaffens. Das Thema der diesjährigen Präsentation lautet „Frauen“. Den Klöpplerinnen kann bei ihren Arbeiten über die Schultern geschaut werden.

Bilder der „Mittwochsmaler“ im Treppenhaus des Folklorehofes zeugen vom 15jährigen Wirken dieser Gruppe im Schnitzverein. Anfangs war Gerhard Franke der „Mix“ und heute wirkt Roland Nestler als Gruppenleiter.

Die diesjährige Weihnachtsausstellung ist konzeptionell durch unseren künstlerischen Leiter Roland Nestler gestaltet. Sie erlaubt einen umfassenden Eindruck zum volkskünstlerischen Schaffen des Vereins.

Die große Weihnachtsausstellung des Schnitzvereins soll auch daran erinnern, dass vor 35 Jahren, also 1979, unsere Weihnachtsausstellung im großen Saal des Kulturhauses Grüna stattfand. Auf einer Fläche von 400m2 konnten die ca. 6300 Besucher die Ausstellungsstücke  sehen. Anziehungspunkt war unsere erste Großpyramide mit 5,00m Höhe und 14 großen Figuren, die sich bis jetzt jedes Jahr zur Weihnachtszeit im Folklorehof dreht.

An ein weiteres Jubiläum sollte erinnert werden: Der Schnitzverein bezieht am 30.4. 1994 das neue Schnitzerheim mit Werkstatt, Hutz’nstube und Hausmeisterwohnung im Folklorehof – also vor 20 Jahren

Schnitzverein Grüna zum Tag der Schnitzvereine im Daetz-Centrum

Für den 4.Oktober hatte das Daetz-Centrum in Lichtenstein zum alljährlichen Tag der Schnitzvereine eingeladen.

Der Schnitzverein Grüna folgte auch in diesem Jahr mit 12 Mitgliedern gern dieser Einladung. Die traditionelle Veranstaltung bietet die Möglichkeit eines umfangreichen Erfahrungsaustausches der in Sachsen beheimateten Schnitzvereine untereinander. Die Vereinsmitglieder zeigen Stücke ihres volkstümlichen künstlerischen Schaffens, beraten sich und geben Erfahrungen weiter. Aber es wird auch über die anstehenden Probleme der gegenwärtigen Vereinstätigkeit gesprochen. Breiten Raum der Gespräche in diesem Jahr galten den Bemühungen um einen Zugang von Kindern und Jugendlichen zu den Schnitzvereinen.

Auch diesmal bestand die Möglichkeit, an einem Workshop mit dem namhaften Bildhauermeister Jesko Lange aus Zschorlau teilzunehmen. Er konnte so wie in den vergangenen Jahren den Schnitzern bei ihren Arbeiten wichtige Hinweise geben und legte auch selbst einmal die Hand mit an.

Zu unserem Team der Schnitzer um Roland Nestler und Günter Korb gehörten in diesem Jahr auch die drei Klöpplerinnen um Annerose Drechsler und unser Drechsler Jürgen Zschill. Damit war unser Schnitzverein am bevorzugten Platz vor der Kulisse der monumentalen Figuren im Foyer des Daetz-Centrums hervorragend gut aufgestellt und den Besuchern gut zugänglich.

Aktuelles

 

Hineingeschaut -  am Tag der offenen Tür im Folklorehof

Zu Beginn der diesjährigen Kirmeswoche am Samstag, den 16. August, hatte der Schnitzverein Grüna e.V. zu einem Tag der offenen Tür im Folklorehof eingeladen.

In der Scheune des Folklorehofes, dem „Taubenschlag“ stimmten die Frauen und Männer des Gesangvereins Grüna/Mittelbach die Gäste mit ihren Volksliedern auf diesen Tag ein. Die Gäste erwartete ein Frühstückbuffet, das mit Artikeln des Bauernmarktes angerichtet war und mit dem leckeren Kuchen, den die Klöpplerinnen wieder einmal selbst gebacken hatten.  

Im Vereinszimmer war körperliche und geistige Ertüchtigung angesagt. Obwohl die Seniorengymnastik wegen einer Verletzung der Leiterin ausfallen musste, stießen die Yoga Vorführungen auf großes Interesse, denn bei einfachen Übungen konnten sich die Gäste selbst ausprobieren. Livemusik umrahmte die Vorführungen.

Dem „durchwachsenen“ Wetter geschuldet konnten Spiele nicht wie vorgesehen im Innenhof des Folklorehofes stattfinden. Dennoch konnten die Kinder die bereitgestellte Hüpfburg rege nutzten. In die Hutzenstube wurde aber die beliebte Malstraße und das Kinderschminken verlegt.

In der Werkstatt, in der Hutzenstube und allen weiteren Räumen des Folklorehofes einschließlich des Treppenhauses zeigten alle Gruppen des Schnitzvereins, die Schnitzer, die Klöpplerinnen, die Maler und Drechsler Werke ihrer interessanten Freizeittätigkeit.

Aber es wurde nicht nur ausgestellt. Die Gäste konnten dabei zuschauen, wie geschnitzt, geklöppelt und gedrechselt wird. So wurde versucht, das volkstümliche Schaffen den Gästen näher zu bringen, um  vielleicht einmal sich selbst zu versuchen. Anleitungen dafür liefern die Vereinsmitglieder sehr gerne.

Im Taubenschlag zeigte das AWO Kinderhaus Baumgarten in einer Ausstellung, zu welchen Bastelarbeiten die Kinder in den Altersstufen fähig sind. Mitglieder der „Drechselfreunde Erzgebirge“ überraschten die Gäste damit, dass sie das Drechseln recht beeindruckend großer Stücke vorführten und auch erklärten, wie die vielfältigen Formen herausgearbeitet werden können.

An der Theke des Taubenschlages wurden wieder Kaffee und Getränke angeboten und die Gäste konnten an den bereitgestellten Tischen Platz nehmen oder auch die Baumgartenausstellung im oberen Teil des Taubenschlages besuchen.

Der Schnitzverein hofft, dass alle Gäste, die uns zum Tag der offenen Tür besuchten, einen bleibenden Eindruck unseres umfangreichen Schaffens erhalten haben.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Daniel Gerlach vom Autohaus Skoda Auto Point für die Spende an diesem Tag. Diese Spende wird speziell für die Herbstferienzaubershow „Friedolin“ für unsere Kinder verwendet werden.

Miteinander kreativ gestalten -

Kinder und Jugendliche treffen sich wöchentlich im Folklorehof Grüna, um gemeinsam einem außergewöhnlichen Hobby nachzugehen, dem Holzschnitzen

Es ist eine bunte Gruppe von Jungen und auch Mädchen unterschiedlichen Alters, die mit Schnitzerschürze umgürtet an einem mächtigen Tisch sitzen. Vor ihnen auf dem Tisch liegen geordnet Schnitzwerkzeuge, Skizzen und Modelle. Rohlinge aus Lindenholz sind auf dem Tisch fest eingespannt, damit möglichst mit beiden Händen zusammen das Schnitzwerkzeug geführt werden kann. Das ist ganz wichtig. Es muss unbedingt vermieden werden, dass man sich mit dem scharfen Schnitzmesser eine Hand verletzt. In der Gruppe macht es allen offensichtlich Spaß, sich gegenseitig über die Schultern zu schauen und zu beobachten, wie nebenan dem Holz die Form gegeben wird. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob eine Figur oder ein Relief geschnitzt wird. Die jungen Schnitzer kommen aus verschiedenen Schulen und Orten. Sie haben sich auch viel zu berichten und können ihre Erlebnisse lebhaft kundtun. Natürlich ist es nicht immer einfach, die Zeit und den Weg zum wöchentlichen Treffen zu finden. Unter der Regie von Heinz Müller (im Bild rechts) und Günter Korb (im Bild links) werden immer wieder, trotz der zeitlichen und örtlicher Problematik der Schüler nach Wegen gesucht, den Bestand der Schnitzgruppe aufrecht zu erhalten. Beide fungieren als „Ausbilder" und gelten wohl als die erfahrensten und fähigsten Holzschnitzer des Schnitzvereins. Sie schreiben den jungen Schülern nicht vor, welche Figuren zu gestalten sind. Sie stehen beratend zur Seite und erklären und begründen die Herangehensweise beim Schnitzen. Natürlich legen sie auch selbst die Hand mit an, um ein besonders schweres Detail beispielhaft zu realisieren. Durch die „Schnitzschule" von Heinz Müller konnten im Zeitraum der letzten 15 Jahre allein 45 Jungen und 7 Mädchen die Fertigkeiten des Holzschnitzens erlernen. Es ist für ihn immer wieder eine große Freude, wenn nach vielen Jahren bei Ausstellungen des Schnitzvereins seine ehemaligen Schüler ihre Dankbarkeit für das Erlernte zum Ausdruck bringen. Es wurden auch Gemeinschaftswerke der Kindergruppe unter seiner Leitung wie z.B. das Modell eines Tierparkes geschaffen, das seit dem vergangenen Jahr im Tierpark Limbach-Oberfrohna bestaunt werden kann.

Leider konnten in den letzten Jahren nur wenige der ehemaligen Teilnehmer der Kinder- und Jugendgruppe ihren Platz im Schnitzverein finden – zu unterschiedlich sind die berufliche Laufbahnen und die damit einhergehenden Wohnorte. Der Schnitzverein ist aber gerade deshalb bemüht, weiteren Kindern und Jugendlichen einen Platz in der Schnitzgruppe einzuräumen und die gegenwärtige Zahl von 7 aufzustocken. So lässt sich doch langfristig eine Grundlage aufbauen für einen späteren Eintritt in das Vereinsleben des Schnitzvereins. Wo anders als beim Schnitzen in der Gruppe besteht ein solch enger Zusammenhang zwischen kreativer Gestaltung und dem handwerklichen Geschick. Welch eine sinnvolle Freizeitgestaltung! Dabei besteht kein Widerspruch zwischen modernen Freizeitbeschäftigungen von Kindern und den traditionellen Tätigkeiten in der Schnitzgruppe.

Für den Schnitzverein wird es immer wichtiger, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Arbeit in der Kinder- und Jugendgruppe des Schnitzvereins weiter zu pflegen und noch intensiver zu gestalten. So soll das Interesse schon frühzeitig bei Kindern geweckt werden, um das in Grüna beheimatete volkstümlichen Schaffen der Holzschnitzer weiter zu pflegen. Die Voraussetzungen für die Weitergabe des Wissens und der Fertigkeiten durch den Schnitzverein können sowohl personell und als auch materiell als gegeben gesehen werden. Die Räumlichkeiten im Folklorehof entsprechen allen Anforderungen einer Schnitzgruppe. Der Schnitzverein stellt für die Anfänger erste Werkzeuge und das Schnitzholz bereit. Natürlich ist es gut, wenn Anfänger ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und ein gewisses handwerkliches Geschick besitzen – aber das ist nicht zwingend erforderlich. Viel wichtiger ist es, dass mit viel Geduld, Neugier und Freude das Interesse für diese schöne Freizeitbeschäftigung geweckt und eine Beständigkeit anerzogen wird.

Für Eltern besteht die Möglichkeit zum Tag der Offenen Tür des Schnitzvereins im Folklorehof am 16. August 2014 oder zu den Tagen der weihnachtlichen Schnitzausstellung sich über die Arbeit in der Schnitzgruppe kundig zu machen. Gern stehen auch die beiden Betreuer der Kinder- und Jugendschnitzgruppe Heinz Müller und Günter Korb bereit, um sie zu beraten.

Das Schnitzen zu erlernen ist aber nicht nur ein Privileg von Kindern und Jugendlichen in der Schnitzgruppe – nein.

So hat Dieter Binner (Bildmitte)mit dem Übergang zum Rentnerdasein zum Schnitzmesser gegriffen, um einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Er setzte sich anfangs sogar mit in die Gruppe hinein, um erste Anleitung zu erhalten.

Aktuelles

Der Schnitzverein trauert um Peter Pfefferkorn

am 20.März ereilte uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres langjährigen treuen Vorstandsmitgliedes Peter Pfefferkorn. Wie wohl kein anderes Vereinsmitglied prägte er das Wirken des Schnitzvereins Grün e.V. durch seine uneigennützige aufopferungsvolle und stets auf Harmonie bedachte Vereinstätigkeit. Als technischer Leiter des Vereins sorgte er sich unermüdlich darum, alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die erfolgreiche Vereinstätigkeit zu schaffen.

Wir verlieren in ihm eine der wohl bedeutendsten Stützen des Vereins.

Der Schnitzverein Grüna e.V. zeigt Werke in der Jakobikirche in Chemnitz

Der Schnitzverein zeigt in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit wieder Holzschnitz- und Drechselarbeiten sowie besondere Ausstellungsstücke der Klöpplerinnen in der Chemnitzer Stadtkirche aus.

Jakobi

Diesjährige Ausstellung des Schnitzvereins im Folklorehof erstmals mit Arbeiten aller kreativen Bereiche des Vereins

Der Verein möchte mit diesem komplexen Vorhaben alle Tätigkeitsbereiche des Vereins den Besuchern näher bringen. So werden in der Vorweihnachtszeit vom 1. bis 15. Dezember neben den Holzschnitz- und Drechselarbeiten auch beeindruckende Bilder der Malerinnen und Maler sowie vielfältige Arbeiten der Klöpplerinnen den Besuchern zugänglich gemacht.  Das besondere Anliegen des Schnitzvereins besteht in diesem Jahr darin, bei den Besuchern Interesse zu wecken und vielleicht auch den Wunsch zu erfüllen, einer solchen sinnvollen Freizeitbeschäftigung einmal nachzugehen. Die Mitglieder des Schnitzvereins werden sie dabei gern unterstützen. In welcher konkreten Form das Vorhaben realisiert werden kann, hängt wohl auch davon ab, wie viele Interessenten sich für die einzelnen Bereiche melden werden.

Welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen?

- für das Schnitzen/Drechseln ein gewisses handwerkliches Geschick

- förderlich für das Erlernen des Schnitzens ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

- Freude und Ausdauer beim Selbstgestalten, beim Malen oder Klöppeln und Arbeiten in der Gruppe

- Zeit, um mindestens einmal/Woche an Treffen im Folklorehof teilzunehmen

 

Was können wir für Sie leisten?

- Erfahrene Vereinsmitglieder werden Sie anleiten und Ihr Erlernen begleiten

- Räumlichkeiten können genutzt werden, Materialien und Werkzeuge für erste Arbeiten werden in beschränktem Umfang bereitgestellt

- Ihnen wird die Teilnahme am Vereinsleben ermöglicht und nach einer angemessenen Zeit die Vereinsmitgliedschaft

Eine Altersbeschränkung besteht nicht. Natürlich ist dem Schnitzverein langfristig daran gelegen, die in Grüna angestammte erzgebirgische Volkskunst in der kulturellen Tradition auch langfristig hier im Folklorehof weiter zu pflegen und dabei einen Generationswechsel herbeizuführen.   

Wenn Sie sich einen schon lange geschlummerten Wunsch erfüllen möchten, so zögern Sie nicht, das dem Schnitzverein kundzutun. Sie erreichen uns über unsere Adresse (siehe unter Kontakte).

Zur Ausstellung wird auch eine Liste ausgelegt, in die sich Interessenten unverbindlich eintragen können. Zur Vorbereitung des Vorhabens wäre es nützlich, wenn sie zusätzlich zu Ihrem Namen Ihr Alter, Ihr Interessengebiet (Schnitzen, Drechseln, Malen, Klöppeln) eintragen und uns mitteilen würden, ob Sie über Vorkenntnisse/Fähigkeiten verfügen und welcher beruflichen Tätigkeit Sie nachgehen.

Der Schnitzverein Grüna e.V. als Träger des kulturell genutzten Teils des Folklorehofes hat sich das anspruchsvolle Ziel gesetzt, dieses kulturelle Zentrum für Grüna zu erhalten und weiter zu pflegen. Dabei wird durch das Kulturbüro der Stadt Chemnitz und ansässigen Unternehmen und Bürgern vielfältig unterstützt. Für die Unterstützung bedankt sich der Verein, denn nur so können die anstehenden Aufgaben des Vereins auch zukünftig erfüllt werden.

Zum Jahresausklang bedankt sich der Schnitzverein bei allen Förderern und allen, die durch persönliches Handanlegen dem Verein bei der Aufgabenerfüllung mitgeholfen haben. Wir wünschen viel Freude für die Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel für das kommende Jahr Erfolg im Beruf und persönliches Wohlergehen.

Schnitzverein Grüna e.V.

Die Festwoche 750 Jahre Grüna - auch für den Schnitzverein Grüna e.V. ein Höhepunkt des Vereinslebens

Zur Vorbereitung der Festwoche gehörte auch das Schmücken des Folklorehofes, insbesondere die Ausgestaltung der Schnitzerstube und des Taubenschlages. Sogar im  Schaufenster des Folklorehofes konnten die Besucher wieder das Modell des alten Totensteinaussichtturmes in ursprünglicher Umgebung anschauen. Besondere Aufmerksamkeit fand die lebensgroße Darstellung eines Drechslers an seiner Drechselbank vor dem Taubenschlag.  Dieses Werk, das von Peter Schmidt und Jürgen Zschill gestaltet wurde, sorgte für die Überraschung der Besucher, denn der Drechsler hatte (rein zufällig?) eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem technischen Leiter des Schnitzvereins und Drechsler Peter Pfefferkorn.

Für die Mitglieder des Schnitzvereins war es besonders wichtig, den Tag der offenen Tür des Vereins am 17.August zu gestalten. Alle Tätigkeitsbereiche und Kreise sollten sich präsentieren. Aber auch für das leibliche Wohl der Besucher sollte gesorgt werden. Eröffnet wurde der Tag durch den künstlerischen Leiter des Vereins Herrn Nestler. Der Gesangverein Grüna/Mittelbach e. V. mit Chorleiter Peter Blechschmidt erfreute die Gäste mit volkstümlichem Liedgut.

Auf der Freifläche des Folklorehofes zeigten die Maler Bilder ihres Wirkens und boten einen Kalender mit wunderschönen Zeugnissen ihres Schaffens zum Kauf an. Besucher konnten auch bei einer Aquarellmalerei von Herrn Nestler zuschauen. Für die Kinder war eine Mal-und Bastelstraße vorbereitet, an der sie ihre kreativen Fähigkeiten erproben konnten. Auch die Hüpfburg fand wieder großes Interesse.

Aber was wäre der Schnitzverein wohl ohne die, die das volkstümliche Holzschnitzen, das Drechseln und Klöppeln pflegen und das natürlich auch den Besuchern und íhren Gästen zeigen möchten. Vielleicht wird auf diesem Weg ein heimlicher Wunsch geweckt, einem solchen Hobby nachzugehen?

Während die Besucher Gelegenheit hatten, die verschiedenen Räumlichkeiten des Schnitzerhäusels und die Ausstellungsstücke in Augenschein zu nehmen, ggf. an einer Jogaübung teilzunehmen, hatten im Taubenschlag die Klöpplerinnen einen Imbiss an einer langen Tafel vorbereitet. Im Taubenschlag konnten aber auch Kindermal- und Bastelarbeiten  oder auch die Baumgartenausstellung besichtigt werden. An der Theke hatte bald Heinz De Witt alle Hände voll zu tun, durstige Kehlen zu stillen.

Nach dem bunten Treiben am Tag der offenen Tür im Folklorehof ließ es sich der Schnitzverein am Abend nicht nehmen, den Grünaer Faschingsklub e.V. zu seinem 50. Geburtstag zu gratulieren und ein Präsent zu übergeben. Bereits am Vortag wurde der Freiwilligen Feuerwehr Grüna ebenfalls zu ihrem Jubiläum gratuliert.

Für den feierlichen Festumzug am Sonntag wurde nach den Ideen von Roland Nestler der Festwagen gestaltet. Hier sollten alle drei wesentlichen Bereiche des Vereins, das Holzschnitzen/Drechseln, das Klöppeln und das Malen präsentiert werden. Dabei hatten Peter Schmidt, Peter Pfefferkorn, Bernd Naumann und Uwe Krahl alle Hände voll mit dem Aufbau zu tun. Danke an die Zimmerei Siegfried Nitsche und an die Baumschule Hohenstein-Ernstthal, die das Fahrzeug zur Verfügung stellte.

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als sie inmitten der Vereinsmitglieder Bernd Suffner erblickten, der seine kreativ gestalteten Schnitzereien auf einem selbst hergerichteten Wägelchen zog.

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Volksbank Chemnitz eG

unterstützt den Schnitzverein Grüna e.V.

Zur diesjährigen Vollversammlung des Schnitzvereins am 27. Juni 2013 gab es für die Mitglieder der Schnitzvereins im Folklorehof eine Überraschung. Frau Littmann, die Filialleiterin Grüna der Volksbank Chemnitz eG überreichte der Vorsitzenden des Schnitzvereins Andrea Schmidt einen Scheck in Höhe von 200.- € . Damit soll das gemeinnützige Wirken des Grünaer Schnitzvereins gefördert werden. Nach großem Beifall der Vereinsmitglieder dankte die Vereinsvorsitzende und erläuterte, dass damit Vorhaben des Schnitzvereins für Kinder  realisiert werden können.

Aktuelles

Im Folklorehof trägt Schnitzverein Grüna e.V. zum guten Gelingen der Veranstaltungen bei

Der Folklorehof als das Domizil des Schnitzvereins ist auch der Platz der vielen kulturellen Veranstaltungen in Grüna. Obwohl der Frühling in diesem Jahr nicht mit dem gewünschten Wetter aufwartete, so fanden doch im Folklorehof eine ganze Reihe von Veranstaltungen statt, die von unseren Bürgern und ihren Gästen gut angenommen wurden.

Um all diese Veranstaltungen, die mithilfe von Fördermitteln der Stadt getragen werden  in einer ansprechenden Form durchführen zu können, bedurfte es einer guten organisatorischen Vorbereitung. Diese lag in den Händen von Steffi Rudat als Angestellte des Schnitzvereins und der tatkräftigen Mitarbeit der Mitglieder des Schnitzvereins.

Zu diesen Vorbereitungen gehörte es auch, dass in den Räumlichkeiten des Folklorehofes die Voraussetzungen zu schaffen waren, um die geplanten Veranstaltungen ansprechend auszurichten. So wurden im Taubenschlag, also in der ehemaligen Scheune, umfangreiche Veränderungen vorgenommen. Künftig wird es noch besser möglich sein, Familienfeiern, Vereinsfeste, Konzerte, Vorträge und Multi-Media-Shows bis zu 100 Gästen ansprechend auszurichten. Zur Ausstattung zählen die Bühne mit Klavier, Bierzeltgarnituren und auch Stühle. Ein langer Tresen für Getränkeausschank und Speisenausgabe, Kühlschränke und Geschirrspüler wurden aufgestellt. Durch eine großzügige Spende der Firma "sven pestel GROSSKÜCHENTECHNIK  Adelsbergstraße 281 in 09127 Chemnitz" in Form eines Unterbaugeschirrspülers konnte nun die gastronomische Betreuung unserer Veranstaltungen verbessert werden. Bei Herrn Pestel und seiner Firma bedankt sich der Schnitzverein.

Aktuelles Aktuelles Aktuelles

 

 

 

Zum 1. Advent 2012 wird vor dem Grünaer Rathaus die Pyramide neu erstrahlen

Endlich wird es so weit sein – die große Pyramide vor dem Grünaer Rathaus wird sich in der Weihnachtszeit wieder drehen können. Wie Sie in dem Beitrag von Herrn Bunzel vom Heimatverein im Ortsanzeiger 06/2011 erfahren konnten,  galt es viele Hürden beim Umsetzen des Vorhabens zu nehmen.

Die Entwurfsarbeiten und das gesamte Projekt liegt bei dem künstlerischen Leiter des Schnitzvereins, Herrn Nestler, in guten Händen. Neben den klassischen Motiven auf der Pyramide, wie die christliche Weihnachtsbotschaft, wird dem bevorstehenden Heimatfest „750 Jahre Grüna“ eine Etage der Pyramide gewidmet sein. Darauf ist die erste Besiedelung unserer Heimat beginnend vor der Kulisse des Miriquidi Urwaldes bis hin zu den ersten Anfängen des Ortes Grüna figürlich dargestellt. Und eine Neuigkeit dieser Pyramide gibt es, das verrät Roland Nestler schon mal: Die Mittelsäule der Pyramide wird man vergebens suchen. Auf jeder Etage der Pyramide findet man dafür einen dreigeteilten handgemalten Hintergrund, vor dem die gedrechselten und farbenfrohen Figuren platziert sind.

Die über 20 z.T. bis 60cm großen Figuren wurden von dem technischen Leiter des Schnitzvereins Peter Pfefferkorn nach den unverwechselbaren Vorlagen von Roland Nestler gedrechselt. Beide bemalten auch in emsiger Kleinarbeit die Figuren.

Viele Handgriffe werden noch notwendig sein, damit sich zum Termin die Grünaer Bürger und Ihre Gäste an der neuen Pyramide erfreuen können.

Allen praktischen Helfern und den Sponsoren soll jetzt schon vorab für die tatkräftige Unterstützung gedankt werden.

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Die Schnitzausstellung 2012 im Folklorehof zeigt sich mit neuem Gesicht

Der Schnitzverein Grüna e.V. wird die in jedem Jahr zur Weihnachtszeit dargebotene Ausstellung der Schnitzer und Klöpplerinnen in einem neuen Rahmen präsentieren. Unter der Regie von Günter Korb wird Wert darauf gelegt, dass viele Unikate erstmals zu bestaunen sind.  Von ihm selbst werden neue Arbeiten gezeigt, z.B. so wie auf dem Bild zu sehen: Einen Organisten an einer stilisierten Orgel.

Ausstellung

Günter Korb als langjähriger erfolgreicher Holzschnitzer gibt seine Erfahrungen gern an die jungen Schnitzfreunde der Kinderschnitzgruppe weiter. An Ideen und Engagement fehlt es ihm dabei nicht. Zusammen mit Heiz Müller leitet er verantwortungsvoll diese Gruppe und möchte gern, dass die Kinder dieses Hobby bis in das Erwachsenenalter weiter pflegen werden. Neben den Holzschnitzereien werden auch Klöppelarbeiten in Verbindung mit dem Holz gezeigt.

Auch diesmal wird wieder keine Eintrittsgebühr erhoben. Der Schnitzverein freut sich aber über jede Spende, um das traditionell volkstümliche Schaffen im Folklorehof weiter pflegen zu können.

Für die Unterstützung in diesem Jahr bedankt sich der Schnitzverein bei

 -  Küchenstudio Ehnert

-  Klempnerei Andreas Gruner

-  Elektro Merkel und

-  Brauerei Reichenbrand 

sowie bei der Stadt Chemnitz im Rahmen der jährlichen Förderung


Der Schnitzverein beteiligt sich am Tag der Schnitzvereine in Lichtenstein

Für den Sonnabend, dem 8. September 2012, lud traditionsgemäß wieder das Daetz-Centrum Lichtenstein zum Tag der Schnitzvereine nach Lichtenstein ein. Es war schon das 6. Treffen in dieser Form im Daetz-Centrum, das diesmal von dem Bürgermeister der Stadt Lichtenstein Herrn Sedner und Herrn Daetz selbst eröffnet wurde. Die Schnitzvereine präsentierten sich mit Schnitzwerken, denn das Treffen gilt als eine Leistungsschau der Schnitzvereine der Region. Es wurde aber auch vor Ort geschnitzt und Erfahrungen konnten ausgetauscht werden. Von besonderem Interesse wurde von den Schnitzern der Fachvortrag des Bildhauers Jesko Lange verfolgt.

Er zeigte und erläuterte in detaillierten Schritten, wie und mit welchen Schnitzmessern das Gesicht eines bärtigen Bergmannes zu schnitzen ist. Mittels Webcam konnten die einzelnen Holzschnitte an einer Bildwand genau verfolgt werden.

Unser Schnitzverein war zu der Leistungsschau mit Günter Korb, Bernd Naumann, Roland Nestler und Wolfgang Leonhardt vertreten.

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